Mit negativen Gedanken kann man kein glückliches Leben führen!

Halte vielleicht kurz inne und lies den Satz noch einmal. Reflektiere, wie viele negative Gedanken jeden Tag so durch deinen Kopf gehen.

Dieser Satz stammt nicht von mir – aber ich stimme ihm vollkommen zu.

Unser Gehirn ist von Natur aus auf Negatives programmiert – ein Überbleibsel aus der Steinzeit, als Gefahren über Leben und Tod entschieden. Dieser sogenannte „Negativity Bias“ sorgt dafür, dass wir Probleme stärker wahrnehmen als Chancen.

So versucht uns unser Verstand ständig vor Unheil zu bewahren und zieht uns immer wieder mit seinen negativen Gedankenspiralen in seinen Bann.

Wie wir uns mit unserem Verstand identifizieren und wiederkehrende Themen lösen können, habe ich bereits einen Blog-Beitrag verfasst.

Zusätzlich können wir aber unseren Verstand bewusst auf positive Gedanken ausrichten.

In diesem Beitrag schreibe ich, was du dabei berücksichtigen solltest, damit diese auch wirksam sind und du dich dauerhaft von deinen negativen Gedanken befreien kannst.

Negative Gedanken - positiver Mindset

Der Glaube an den positiven Gedanken

Ein wichtiger Aspekt ist der Glaube. Deine negativen Gedanken glaubst du sofort. Deshalb haften wir auch sehr leicht an ihnen, weil wir sie sehr ernst nehmen und sie als realistisch einschätzen.

Dies gilt auch für positive Gedanken:
Affirmationen, Mantras und positive Sätze wirken nur, wenn du sie auch tatsächlich glauben kannst.
Wenn du mit deinem Körper haderst, dann wird der Satz “Ich liebe dich!” das Gegenteil bewirken.

Die gut gemeinte Formulierung wird intensiven Widerstand in dir hervorrufen, du wirst den Satz nicht für wahr anerkennen und die Selbstliebe nicht spüren. Durch den Widerstand verstärkst du, was du eigentlich bekämpfen wolltest.

Deshalb solltest du dich in deinem Tempo mit deinen persönlichen Formulierungen an die für dich stimmige Affirmation herantasten.

Statt: “Ich liebe mich!” versuche vielleicht einmal: “Ich mag mein Lächeln.”

Fühle nach, was dieser angepasste Satz in dir auslöst.
Kannst du es glauben?
Spiele so lange mit der Aussage, bis sie sich richtig für dich anfühlt, bis du sie selbst auch wirklich glauben kannst.

So funktioniert das auch in anderen Bereichen:

Anstelle von: “Ich verdiene im nächsten Monat eine Million Euro!” starte mit: “Ich erlaube mir, im nächsten Monat 500 Euro mehr einzunehmen.”

Wie wirkt diese abgeschwächte Form für dich? Musst du noch etwas ändern, damit du diesen Satz annehmen kannst? Versuche es einfach.

Positive Formulierungen

Ein weiterer wichtiger Aspekt des positiven Denkens sind Verneinungen. Streiche die Wörtchen “nicht” und “kein” am besten ganz aus deinem Wortschatz.

Der Kopf denkt in Bildern. “Da ist kein rosa Elefant” generiert genau diesen vor deinem inneren Auge.

Meine Empfehlung wäre in jedem Fall, dir generell anzugewöhnen, positiv über Personen oder Situationen zu sprechen: Anstelle jemanden zu kritisieren, hebe ihre oder seine Stärken hervor.

Dasselbe gilt für dich selbst!

Wenn du dich in deinen Selbstgesprächen ertappst, wie du dich selbst klein machst, schwenke um und erinnere dich deiner Talente und Erfolge.

Bei deinen Affirmationen sag dir selbst anstelle von “Meine Augen sind gar nicht so hässlich.” lieber “Ich mag die Farbe meiner Augen.”

Auch hier gilt wieder: Suche die positive Formulierung, die sich für dich stimmig anfühlt und dich zum Lächeln bringt.

Der rosa Elefant - man kann ihn nicht nicht sehen.

Sprich regelmäßig all deine Sinne an

Ein Erfolgsfaktor, wie du sukzessive dein Leben glücklicher erfahren kannst, ist, dass du mit deinen Affirmationen all deine Sinne ansprichst:

  • Schreib sie auf.
  • Lies das Geschriebene leise.
  • Lies dir die Sätze laut vor.

Zusätzlich kannst du sie auch aufnehmen und dir das Audio regelmäßig vorspielen – was zum nächsten wichtigen Aspekt führt: Wiederholungen.

Schreib, lies, höre deine Mantras immer und immer wieder, integriere sie in deinen Alltag:

  • Lies dir direkt nach dem Aufwachen deine Liste durch.
  • Höre vor dem Einschlafen das Audio.
  • Schreibe während des Frühstücks bekannte und neue Affirmationen, die dir einfallen.
  • Sag dir innerlich deine Mantras vor, während du im Supermarkt an der Kassa wartest.
Dankbarkeit für ein glückliches Leben

Dankbarkeit

Unerlässlich für ein glückliches Leben ist Dankbarkeit.

Wenn man griesgrämig und unzufrieden durch die Gegend läuft, stellt sich kein Glück ein.

Je dankbarer man für die kleinen Dinge ist, desto mehr weiß man auch die großen zu schätzen.

Du kannst ein kleines Dankbarkeitstagebuch führen, in das du täglich zumindest drei Dinge schreibst, für die du dankbar bist. Das kann ein Lächeln eines Menschen sein, ein gelungenes, selbstgekochtes Essen oder ein abgeschlossenes Projekt. Werde dir dieser Erfahrung bewusst und spüre die Freude und Dankbarkeit.

Ich habe das Dankbarkeitsritual so integriert, dass ich in der Früh, wenn ich meinen Tag plane, drei Dinge vom Vortag aufschreibe, für die ich dankbar bin. So starte ich schon morgens mit positiven Gedanken.

✨ Pro-Tipp

Der absolute Profi-Tipp dafür, deine Welt noch positiver zu sehen, als du sie aktuell wahrnimmst:
Spiele mit dir alleine oder auch mit anderen gemeinsam das Spiel, überall etwas Positives zu sehen oder etwas, das dir gefällt.

Wenn du in einem Café sitzt, werde dir der Dekoration, der liebevoll gestalteten Vitrine oder des herrlichen Geschmacks deines Cappuccinos bewusst.

Beobachte in den Öffis die Menschen und finde an jedem etwas, das du schön oder bewundernswert findest. Das freundliche Lächeln, die angenehme Stimme, das stimmige Outfit – ganz egal was.

Und wenn du mutig bist, machdieser Person dann ein Kompliment darüber.

Dann versüßt du nicht nur ihr den Tag, sondern du wirst merken, dass auch du dich danach gleich viel besser fühlst!

In diesem Sinne: Danke von ganzem Herzen, dass du diesen Artikel bis hierher gelesen hast.
Ich freue mich nicht nur über dein Durchhaltevermögen, sondern auch über deine Bereitschaft, positive Veränderung in deinem Leben zu bewirken und Verantwortung für deine Gedankenwelt zu übernehmen. 🙏🏻

Last but not least ...

Ich habe den #MindsetMonday mit dem #MantraOfTheWeek ins Leben gerufen.

Ab sofort gibt es auf Instagram und LinkedIn immer am Montag einen Impuls, ein Mantra, eine Affirmation, die dich über die Woche hindurch begleiten kann.

Spür in dich hinein, was der Satz in dir auslöst. Kannst du ihn glauben? Löst er in dir Widerstand aus?

Reflektiere, ob es blockierende Glaubenssätze gibt, die dich daran hindern, die Aussage zu glauben. Spiele mit der Formulierung, bis du eine Variante gefunden hast, die für dich passt.

Dann nimm sie mit in die Woche und erinnere dich immer wieder daran.

Für weitere Inspiration folge mir gerne auf Instagram und/oder LinkedIn. Dort gibt es neben den Affirmationen noch weiterführende Anleitungen und Anregungen, wie diese Aussagen jeweils zu verstehen sind und was es zu berücksichtigen gilt.

#MindsetMonday #MantraOfTheWeek
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